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Volksbank Franken Schulschach Challenge: Mika Trunk und Felix Hefner Sieger in Adelsheim PDF Drucken E-Mail
Freitag, 27. Januar 2012     Geschrieben von: eb


Buchen (eb). Rundum gelungen war das zweite Vorturnier der diesjährigen Volksbank Franken Schulschach Challenge-Serie, das mit 44 Teilnehmern in zwei Altersgruppen an der Martin-von-Adelsheim-Schule in Adelsheim über die Schachbretter ging. In der Altersgruppe I (11 Jahre und älter) siegte unangefochten Felix Hefner vom Burghardt-Gymnasium Buchen, der alle fünf Partien gewann. Zweiter wurde Jan Riedl (Realschule Walldürn) vor Lukas Leis (Abt-Bessel-Realschule Buchen) jeweils mit 4 Zählern. Knapp verfehlte Simon Wosch (BGB) die Qualifikation für das Finale. Die weiteren Spitzenplätze gingen an Manuel Grimm (BGB), Robin Seyboth (Adelsheim-Schule), Dominik Linsler, Christoph Zytke, Kai Dosch und Marcel Geppert (alle BGB).
In der Altersgruppe 11 Jahre und jünger gab es an der Spitze Punktgleichheit zwischen Mika Trunk (Jakob-Mayer-GS Buchen) und Florian Sauer (GT Osterburken), die beide auf 4,5 Zähler kamen. Mika Trunk hatte die bessere Feinwertung und wurde Turniersieger Den dritten Qualifikationsplatz belegte Amadeus Matz (GHS Mudau) vor Benjamin Scheuermann (BGB), Aaron Brümmer (GS am Limes Osterburken), Justin Grauberger, Daniel Wiese, Kevin Bork (alle Adelsheim-Schule), Martin Raff (BGB) und Julia Janny (GS am Limes Osterburken) auf den weiteren vorderen Rängen. Die Teilnehmer wurden kostenlos mit Getränken versorgt und alle Teilnehmer erhielten einen Preis bei der abschließenden Siegerehrung, die Bezirksschulschachwart Karlheinz Eisenbeiser und Wolfgang Ullrich, Kundenberater der Volksbank Franken in Adelsheim, vornahmen. Das Bild zeigt die Teilnehmer zusammen mit Caroline Nies, Leiterin der Schach-AG an der Adelsheim-Schule und Margit Köpfle, Rektorin der gastgebenden Adelsheim-Schule (hinten links) sowie Bezirksschulschachwart Karlheinz Eisenbeiser (rechts) . Das Turnier zählt zur Kampagne "Jugend spielt Schach" des Badischen Schachverbandes.
 

 
"Juniorenprinzen" in Buchen: "Bundesliga-Förderfonds für Nachwuchstalente? PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 25. Januar 2012     Geschrieben von: eb

 

 

Folgender Artikel erschien gestern (24. Januar 2012)  auf der  offiziellen Seite des Deutschen Schachbundes (http://schachbund.de/entry/121#body-anchor ) :                                                                           

"

23.01.2012

Am vergangenen Freitag (20. Januar) erreichte mich eine Mail von Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler. Im Anhang war eine Ausschreibung des ersten Trainingslehrgangs für die Mitglieder der neue Schach-Prinzen-Juniorgruppe nach Buchen im Odenwald. Das Sextett Larissa Schwarz, Sonja Maria Bluhm, Kevin Schröder, Maximilian Mätzkow (Archivbild), Theo Gungl und Tigran Poghosyan sowie die eingeladenen Gäste Thore Perske, Florian Dürr und Emil Schmidek haben dabei die Chance, vom 27. bis 30 März mit Bernd Vökler und Großmeister Sergey Galdunts vier Tage lang intensiv zu trainieren. Außerdem können sie anschließend am Buchener Kurz-Open teilnehmen.

Was mich nachdenklich stimmt, sind die entstehenden Kosten. So fallen pro Juniorprinzen 200,00 € an. Die Gästespieler müssen noch 50 Euro draufpacken, und dieser Betrag wird auch für den begleitenden Erwachsenen fällig. Sollte dann noch der Wunsch bestehen, an dem erwähnten Turnier vom 30. März bis 1. April teilzunehmen, was ja nach einer Trainingswoche nun wirklich Sinn macht, um in der Praxis das erworbene Wissen anzuwenden, dann sind noch einmal 100 € zu berappen.

Im Fall des 10jährigen DSB-D/C-Kaderspielers Maximilian Mätzkow vom ESV Eberswalde, der wohl kaum diese Reise allein antreten wird, kommen beispielsweise auf die Familie so auf die Schnelle 550,00 € an Kosten zu. Und das ist ja noch nicht alles, denn von Eberswalde noch Buchen und zurück wird Maximilian mit seinem Vater, der mal eben eine Woche Urlaub nehmen muss, wohl kaum zu Fuß laufen. Wer da noch sagt, dass Schach eine preiswerte Sportart ist, gerät schnell ins Grübeln, denn für 2012 sind für die Juniorprinzen immerhin drei Lehrgänge geplant.

Und Fakt ist auch: Unsere talentierten Mädchen und Jungen wollen ja sicherlich in diesem Jahr auch bei der EU-Meisterschaft, der EM oder WM spielen, vorausgesetzt, sie qualifizieren sich durch ihre Leistungen. In Erinnerung ist mir in diesem Zusammenhang die Schlusspassage von Bernd Vöklers WM-Bericht aus Brasilien, die aus gegebenem Anlass an dieser Stelle noch einmal wiederholt werden soll:

„Mein Dank geht auch an die oft unterschätzten Eltern! Sie bringen ihre Kinder zum Schach, sie fahren zu Turnieren mit den Kindern und sie finanzieren letztlich die Teilnahme an der Weltmeisterschaft. Die WM macht allein in Deutschland einen Umsatz von mehr als 100.000- €, und irgendjemand muss dafür zahlen! Die Eltern! Danke!“

Was also tun, um diese Situation ernsthaft zu verbessern?

Da bekanntlich selbst unsere Nationalmannschaft mit Sponsoren nicht gerade auf "Rosen gebettet" ist, hier m(ein) ernstgemeinter Vorschlag.

Wie wäre es, wenn die 16 Vereine der Männer-Schachbundesliga quasi als Förderer auftreten würden und einen Fonds für deutsche Nachwuchstalente einrichten, von dem dann auch u.a. die Juniorenprinzen-Gruppe profitieren kann? Einig sind wir uns doch darin, dass sich Leistung soll lohnen soll, oder?!

Wie das Projekt aussehen soll, werden Sie fragen? Nun, es bietet sich aus meiner Sicht eine einfache Lösung an, die ich hiermit zur Diskussion vorschlage:

In der Schach-Bundesliga wird pro gemeldetem ausländischen Stammspieler - also an den Brettern 1 bis 8 - bis spätestens zum Saisonbeginn eine einmalige Pauschale von 100,00 € fällig. Macht aktuell für den Titelverteidiger OSG Baden-Baden beispielsweise 700,00 €, während Aufsteiger SK König Tegel Berlin mit 200,00 € dabei wäre. Was die laufende Spielzeit 2011/12 angeht, so hätten die 103 Ausländer in den 16 Erstliga-Klubs immerhin 10.300 € Startkapital für einem solchen Bundesliga-Förderfonds für Nachwuchstalente gebracht. Das wäre im Übrigen ein echtes Signal vom Schachbundesliga e.V. auch im deutschen Nachwuchsschach etwas zu bewegen - nicht zuletzt im eigenen Interesse! Und wäre das nicht zuletzt auch  ein toller "gemeinnütziger" Schritt der Schachprofis?

Wie hat es doch 1948 der große deutsche Dichter Bertolt Brecht treffend formuliert: "Um uns selber müssen wir uns selber kümmern..."

Ich finde jedenfalls, dass trifft auf diese Herauforderung genau zu, vor der wir im deutschen Nachwuchsschach stehen und der wir uns stellen wollen - mit eigenen Ideen! Manchmal sind es halt auch die ungewöhnlichen Wege, die Erfolg bringen. Vorausgesetzt, man macht mutig den ersten richtigen Schritt gemeinsam...

Natürlich interessiert uns, was Sie von diesem Projekt-Vorschlag halten. Also nehmen Sie bitte entweder am Voting teil oder schicken Sie Ihre Überlegungen zum Thema bitte per Email an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. .

Und hier das Voting:

Was halten Sie von einem Bundesliga-Förderfonds für Nachwuchstalente?
Finde ich gut
Ist mir egal
Lehne ich ab
Stimmen insgesamt."
 
Lösung Aufgabe Nr.60 PDF Drucken E-Mail
Montag, 23. Januar 2012     Geschrieben von: ws

 

Die Auflösung der aktuellen Wochenendaufgabe lautet wie folgt:

 

Mikhail A. Zinar (2011):

 

Weiß am Zug gewinnt...

 

...mit 1.0-0-0! Natürlich, nur so lässt sich das drohende Matt verhindern. Wir halten fest: der erste "Sonderzug". 1...Kh4! Das ist stärker als 1...Kxg4?. Der Unterschied wird allerdings erst im 11.Zug ersichtlich, Weiß wandelt dann in eine Dame statt in den zweiten Springer um. 2.Th1! Bereitet die Falle für den schwarzen König vor, in die dieser bald hineingeraten wird. 2...Kh3 3.Kd1 Kg2 4.Ke1! Kxh1 5.Kf1 Schwarz ist eingesperrt und muss seinen g-Bauern opfern:

 

5...g5 6.hxg6 e.p. Der zweite "Sonderzug"!

6...h5 7.g7

 

7...h4!


(s. Diagramm rechts)

 

Am zähesten. 7...hxg4 verkürzt die weiße Aufgabe:

8.g8S! g3 9.fxg3 f2 10.Sf6 notwendig, um das Patt zu verhindern. 10...exf6 11.e7 f5 12.e8D f4 13.De4+ g2+ 14.Dxg2#

 

8.g8S! Und noch ein "Sonderzug", nämlich eine Unterverwandlung. Von dieser werden wir gleich noch mehr sehen:

 

 

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Fortsetzung VOLKSBANK FRANKEN Schulschach Challenge in Adelsheim PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 22. Januar 2012     Geschrieben von: eb

Am Mittwoch, 25.Januar , wird das diesjährige Volksbank Franken Schulschach Challenge mit einem weiteren Vorturnier an der Martin-von-Adelsheim-Schule in Adelsheim fortgesetzt. Das Turnier ist gedacht für alle Schüler von Schach-Arbeitsgemeinschaften an Schulen und Neulinge, die am Schachspiel interessiert sind. Die Ausrichtung übernimmt Bezirksschulschachwart Karlheinz Eisenbeiser in Zusammenarbeit mit den hiesigen Vereinen. Gespielt wird in zwei Altersgruppen ( bis Jahrgang 2000 sowie Jahrgang 1999 und älter). In jeder Altersgruppe qualifizieren sich die drei Erstplatzierten für ein Finale, das am 24. Mai am Burghardt-Gymnasium Buchen durchgeführt wird. Man kann an mehreren Vorturnieren teilnehmen. Die Teilnahme ist für alle kostenlos. Anmeldungen werden ab 13.30 Uhr entgegengenommen.Das Turnier beginnt dann um 14 Uhr und endet gegen 16 Uhr mit einer Siegerehrung. Eine Voranmeldung über die an den Schulen verteilten Flyer oder die Homepage des Schachclubs BG Buchen ( www.schachclub-buchen.de ) erleichtert die Organisation, jedoch kann man sich auch noch am Mittwoch vor Turnierbeginn anmelden.

 
Willi-Peichl-Gedächtnisturnier: Bernd Reinhardt Zweiter PDF Drucken E-Mail
Samstag, 21. Januar 2012     Geschrieben von: eb

Beim gestern Abend ausgetragenen, ansprechend besetzten  Willi-Peichl-Gedächtnisturnier, das gleichzeitig als Odenwaldmeisterschaft 2012 durchgeführt wurde, siegte unter 38 Teilnehmern  IM Viktor Gasthofer (Sfr Bad Mergentheim) mit 6 Punkten vor dem Titelverteidiger  Bernd Reinhardt (SC BG Buchen) mit 5,5 Punkten  und IM Alexander Gasthofer (SV Hockenheim) mit 5 Punkten. Bernd Reinhardt lag nach fünf Runden und Siegen über Vater und Sohn Gasthofer mit 4,5 Punkten (aus 5) an der Spitze, ehe nur noch zwei Unentschieden gegen Berthold Riegel (Sfr Bad Mergentheim) und Thomas Heinrich vom gastgebenden SC Tauberbischofsheim) folgten. Mittlerweile hatten sich die Gasthofers wieder herangearbeitet und in der Schlussrunde schlug Vater Viktor Sohn Alexander und holte sich den ersten Preis. Michael Pfleger vom Oberligateam des Sfr Bad Mergentheim, der zu Jahresbeginn noch das Würzburger Schnellturnier gewonnen hatte, kam in dem Schnellturnier nicht in die Preisränge.  

Vom SC BG Buchen waren noch Jakob Schuhmacher, Felix Hefner, Christoph Kahl, Klaus Kolb und Thorsten Keller am Start, von denen Jakob Schuhmacher mit 4,5 Zählern (Platz 7-12, nach Feinwertung war er Zwölfter). Er befand sich damit in sehr illustrer Gesellschaft. Einen Platz hinter ihm lag Michael Pfleger (Sfr Bad Mergentheim), den Jakob Schuhmacher in der 5. Runde bezwang. In der Schlussrunde kam Jakob Schuhmacher gegen seinen Vereinskameraden Felix Hefner zum vollen Punkt. Felix Hefner wurde mit 3,5 Zählern Achtzehnter. Die Plätze 25 und 26 gingen an Christoph Kahl und Thorsten Keller mit jeweils 3 Zählern. Klaus Kolb landete mit 2 Punkten auf Rang 34.

Weitere Informationen unter: http://sctauber.ist-hier.de/ .

 
Wochenendaufgabe Nr.60 PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 19. Januar 2012     Geschrieben von: ws

Mikhail A. Zinar (2011):

 

Weiß am Zug gewinnt!

 

Dieses Wochenende wollen wir uns wieder mit einer Studie befassen. Auf den ersten Blick sieht es ein wenig unübersichtlich aus, aber klar ist: Weiß muss etwas gegen 1...h1D unternehmen. Das ist relativ leicht, doch dann ist es an Schwarz, präzise fortzusetzen, er hat einige versteckte Pattideen und Weiß muss sich sehr anstrengen, um sein Ziel zu erreichen!

 

 

 

 

Das Bemerkenswerte dieser Studie ist die Tatsache, dass alle "Sonderregeln" des Schachs zur Anwendung kommen: Rochade, en-passant-Schlagen und Bauernverwandlung (nicht notwendigerweise in die Dame!).

 

Viel Spaß beim Lösen!

 

 
Lösung Aufgabe Nr.59 PDF Drucken E-Mail
Montag, 16. Januar 2012     Geschrieben von: ws

Stellung 1:

Stern - Sanakoev

(corr. 1994-99)


Schwarz am Zug gewinnt...

 

...lautete die Forderung in dieser Bilderbuchkombination, die wie folgt ablief:

 

1...Ta1!! Lenkt entscheidend die Dame von b6 ab.

2.De4 Nimmt Weiß, wird er forciert Matt: 2.Dxa1 Dxh2+!! und der nächste Einschlag! 3.Txh2 Sg3+ 4.Kg1 Lb6+ und trotz riesigen Materialvorteils ist das Matt nicht abzuwenden.

 

 

2...Dxh2+!! Schon wieder diese vorwitzige Dame! 3.Txh2 Sg3+ 4.Kg1 Lb6+ 5.Dd4 Das war der Sinn vom zweiten weißen Zug. 5...Lxd4+ 6.cxd4 Txe1+ 7.Kf2

 

7...Te3!!

(s. großes Diagramm rechts)

 

Die eleganteste Lösung! Natürlich geht auch fast jeder andere Zug, z.B. 7...Th1! mit Abwicklung in ein gewonnenes Bauernendspiel oder 7...Td1 8.Kxg3 Txd4-+ und das Turmendspiel ist ebenso hoffnungslos: 0-1

 

 

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5. Spieltag Zweite Liga Süd: Wichtiger 5:3-Erfolg gegen Schott Mainz PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 15. Januar 2012     Geschrieben von: eb

Am 5. Spieltag der Zweiten Bundesliga Süd kam Aufsteiger SC BG Buchen gegen den Tabellenvierten TSV Schott Mainz an den heimischen Brettern zu einem überraschenden und äußerst wichtigen 5:3-Erfolg, womit bei 4 Mannschafts- und 17 Brettpunkten der 7. Tabellenplatz aber nocht nicht verbessert wurde - BG Buchen ist allerdings mannschafts- und brettpunktgleich mit dem Tabellensechsten SvG Saarbrücken. Wie hart umkämpft die Liga ist, zeigt die Tatsache, dass man mit 5 Punkten Vierter (Schott Mainz), aber auch Achter (SC Viernheim) ist.
Unter dem Strich gesehen ist der unerwartete doppelte Punktgewinn verdient, denn nicht alle besser stehenden Partien wurden optimal verwertet. Man muss fairerweise aber auch sagen, dass einige Partien  hätten kippen können, was die Niederlage zur Folge gehabt hätte.   Der Wettkampf begann vor zahlreichen Zuschauern im "Prinz Carl" mit einem Paukenschlag, denn Waldemar Schlötzer (Brett 7) bezwang seinen Gegner souverän, nachdem dieser in eine Eröffnungsfalle getappt war. Es folgten die mannschaftsdienlichen Unentschieden von Bernd Reinhardt (Brett 4) und FM Arndt Miltner (Brett 6), die in ihren Weißpartien etwas besser standen, wobei jedoch nie die Remisbreite überschritten wurde. In den übrigen Partien erlebten die Zuschauer allerdings ein Auf und Ab, das an Spannung kaum zu überbieten war, ehe der 5:3-Erfolg mach knapp sechs Stunden Spielzeit unter Dach und Fach war. GM Mihajlo Stojanovic musste sich am Spitzenbrett gegen IM Jakob Balcerak mit einem Remis durch Zugwiederholung begnügen, da jede weitere Aktivität in eine schlechtere Position geführt hätte. Eine sehr unklare Stellung hatte IM Henryk Dobosz (Brett 2) zu bewältigen. Dies gelang ihm auch und er hatte die Voraussetzungen für den vollen Punkt geschaffen, doch entwischte ihm FM Matthias Dann trickreich nach viereinhalb Stunden zur Punkteteilung. Umgekehrt war es bei IM Dr. Tamas Erdelyi (Brett 8), der nach kritischer Eröffnugsbehandlung unter großen Druck geriet, sich aber mit Vorteilen herauswurstelte, diesen erneut vergab und nochmals in einem besseren Endspiel landete, so dass der Gegner FM Kai-Rudolf Wornath in ein Dauerschach und damit Unentschieden sich flüchtete. Es war schon bewundernswert, mit welcher Zähigkeit und Kampfkraft IM Dr. Erdelyi in teils schwierigsten Stellungen und in hochgradiger Zeitnot die Spur hielt und seine Stellung zusammenhielt. 
Nun spielten noch IM Amadeus Eisenbeiser (an Brett 3 gegen den stärksten Mainzer, den lettischen GM Zigurds Lanka) und IM Zoltan Hajnal (Brett 5). IM Eisenbeiser hatte sich mit Schwarz glänzend verteidigt und das in Stellungen, in denen es oft nur noch einen einzigen Zug gab. doch ging die Restbedenkzeit ihrem Ende entgegen und ein Verlust schien sich anzubahnen. Dagegen hatte IM Hajnal materiellen Vorteil und man ging von einem Sieg aus. Dann kam es genau umgekehrt : In hochgradiger Zeitnot legte IM Eisenbeiser den Großmeister mit etwas Glück nach einem taktischen Trick herein, gewann, war der Matchwinner und brachte den Buchenern 4,5 Punkte auf die Habenseite. IM Hajnals Gegners baute sich im Materialnachteil eine Festung auf und der Buchener kam nicht über ein Unentschieden hinaus, was in diesem Fall aber glücklicherweise die Höhe des Sieges etwas auf 5:3 ausweitete.
Zum 6. Spieltag muss der SC BG Buchen beim Tabellenneunten SC Untergrombach antreten, der 3 Mannschaftspunkte auf der Habenseite besitzt.
  Die Tabelle nach fünf Spieltagen:

1. SV Griesheim  +  5     5       5 10 30½
2. OSG Baden Baden II 3  +          5 5   5 8 25
3. SC Schwegenheim    +      6 2 6     5 6 21
4. TSV Schott Mainz      +      3 7 4 5   5 5 21½
5. SC Böblingen 3        +  6   4   5 5 21
6. SvG Saarbrücken   2    +        5 4 17
7. BG Buchen   5  +          5 4 17
8. SV Viernheim ½   6 1 2      +      5 4 14
9. SC Untergrombach   3 2 4        +  5   5 3 17½
10. SK Bebenhausen   3   3 4     3  +    5 1 15½

Die Einzelergebnisse:

BG Buchen        5 - 3 TSV Schott Mainz
 2 Stojanovic,Mi ½ : ½ Balcerak,Jako  2
 3 Dobosz,Henryk ½ : ½ Dann,Matthias  3
 4 Eisenbeiser,A 1 : 0 Lanka,Zigurds  4
 5 Reinhardt,Ber ½ : ½ Bewersdorff,O  5
 6 Hajnal,Zoltan ½ : ½ Gohil,Harry    6
 7 Miltner,Arndt ½ : ½ Schenderowits  7
 8 Schloetzer,Wa 1 : 0 Kienast,Joerg  8
10 Erdelyi,Tamas ½ : ½ Wornath,Kai-R 11

 Noch mehr Informationen unter: http://schachbund.de/SchachBL/bedh.php?liga=2bls  .

 

 
Wochenendaufgabe Nr.59 PDF Drucken E-Mail
Freitag, 13. Januar 2012     Geschrieben von: ws

Auf zu neuen Taten! Am Sonntag empfängt unsere Erste vor heimischer Kulisse die Gäste des TSV Schott Mainz zur 5.Runde der 2. Bundesliga Süd - und auch wir wollen unsere grauen Zellen mit ein wenig Taktik anregen. Darum widmen wir uns in der aktuellen Wochenendaufgabe zwei interessanten Kombinationen:

 

Stellung 1:

Stern - Sanakoev

(corr. 1994-99)

 

Über 5 Jahre dauerte diese Fernpartie, ehe sie mit folgender Stellung einen würdigen Höhepunkt fand:

 

Schwarz am Zug gewinnt!

 

Hier liegt der Schlag förmlich in der Luft. Da alles sehr forciert abläuft, dürfte die Lösung nicht allzu schwer fallen.

 

 

 

Stellung 2:

Short - Miles

(British Championship Brigthon 1984)

 

Weiß am Zug gewinnt!

 

Nanu? Gewinnt Weiß hier mit 22.Sb6 nicht einfach die Qualität? Nigel Short begnügte sich in der Partie mit dem bescheidenen 22.a3, sicher nicht ohne Grund. Oder hat er sich etwa

verrechnet und 22.Sb6 funktioniert doch?

 

Das ist schon eher eine harte Nuss, ob der Leser diese knacken kann? Viel Spaß dabei!

 
Odenwaldschachkongress und Willi-Peichl-Gedächtnisturnier PDF Drucken E-Mail
Freitag, 13. Januar 2012     Geschrieben von: eb

 

Durchführung: Schachclub Tauberbischofsheim e.v.

Turniertag: Freitag, 20.01.2012

Zeitplan: Anmeldung bis 19.30 Uhr
Turnierbeginn: 19:45 Uhr

Turnierort: Kantine des Johannes-Sichart-Hauses
Kapellenstraße 21, 97941 Tauberbischofsheim
(Senioren und Pflegeresidenz) unterhalb des Kreiskrankenhauses

Turniermodus 7 Runden Schweizer System (nach FIDE-Schnellschachregeln)
15 Minuten Bedenkzeit pro Partie/Spieler

Preise: Im Preisfond sind das gesamte Startgeld und ein Zuschuss des Schachbezirks Odenwald in Höhe von 150 €.

Platz 1 150 Euro

Das Startgeld wird zu 100 % nach folgendem Schlüssel ausgeschüttet:
Platz 2 30 %
Platz 3 15 %
DWZ 1900 15 %
DWZ 1800 15 %
DWZ 1700 15 %
U 18 10 %

Bei einer Teilnehmerzahl von z.B. 50 Erwachsenen erhält der 2.-Platzierte 30 % von 250 € = 75 €, die anderen Ränge ein Preisgeld von 37,50 € bzw, U18 von 25 €. Doppelgewinne sind nicht möglich; ggf. erhält der Nächstplatzierte den Preis.

Startgeld: Erwachsene 5,- Euro / U18 3,- Euro

Infos & Voranmeldung: Gerhard Müllner
Goethestr. 72
97941 Tauberbischofsheim
Tel.: 09341 4994; eMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

Buchener Interessenten melden sich bei Karlheinz Eisenbeiser zur Organisation der Fahrt.

 

 

 
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